|
Diese E 66 wurde im Februar 1999 in Betrieb genommen um im Binnenland
ein Beispiel zu geben, wie für unser Gemeinwesen mit großen
Windturbinen wirtschaftlich Energie gewonnen werden kann.
Geldesel
– oder „mit Wind Werte schaffen“ ?
Der vom Standort-Windgutachten vorhergesagte Wind-Ertrag von
jährlich 2 Mio.
kWh wird durchschnittlich erreicht. Aufgrund der hier nur
mittelmäßigen Windgeschwindigkeiten mit 5,4 m/sec im
Jahresdurchschnitt wird jedoch die Leistungsfähigkeit dieser Maschine
nur an wenigen stürmischen Tagen genützt. Ihre Nennleistung von 1.500
kWh erreicht sie ab 12 - 13 m/sec (ca. 45 km/h). Mit vom Hersteller
garantierter Verfügbarkeit von 97 % hat sie an guten Windtagen bis zu
30.000 kWh eingefahren (von max. möglichen 36.000 kWh/Tag). Dies
bedeutet abzüglich Kosten bei Einspeisevergütung 0,09 € /kWh einen
Ertrag von ca. 2.300 €.
Hohe Betriebsbereitschaft
Um lange Standzeiten bei Frost und Eis auszuschalten, ist die Maschine
mit automatischer Blatt-Heizung und beheizten Wind- Messgeräten
ausgestattet. Um die Wartung zu erleichtern ist im Stahlturm neben der
Leiter ein Aufzug für zwei Personen eingebaut.
Die Maschine kann mit der
SCADA-Fernüberwachung von Enercon, bequem
vom Büro aus in allen wesentlichen Daten kontrolliert und bei Bedarf
auch gesteuert werden.
Getriebelos
– aber viel Elektronik!
Die getriebelose Maschine E 66 von Enercon (http://www.enercon.de)
hat einen auf der Welle des Rotors sitzenden Generator mit etwa 4 m
Durchmesser, der bei einer variablen Drehzahl von 0 bis 25 Umdrehungen
pro Minute Wechselstrom erzeugt. Dieser wird in der Gondel
gleichgerichtet, nach unten geleitet und dort elektronisch in
dreiphasigen Drehstrom gewandelt. Der neben dem Turm stehende Trafo
transformiert auf 20 kV hoch.
Beharrlichkeit führt zum Ziel
|

24 t am Haken des Schwerlastkranes |
Die Entwicklung hat dann 40 Jahre gedauert, bis es zur
Verwirklichung dieser modernen weltweit führenden Wind Energie-
Anlagen kam. Nachhaltige Förderung durch eine wirtschafts- und
umweltfreundliche Politik und die guten Rahmenbedingungen in unserem
Land haben dies entscheidend gefördert. Derzeit werden in Deutschland
weit mehr als anderswo auf der Welt jährlich ca. 1.000 solcher
Windturbinen errichtet und deutsche Hersteller haben eine
Spitzenposition im globalen Wettbewerb gewonnen. Der Lehrstuhl
Windkraft an der Uni Stuttgart soll diese Entwicklung begleiten und
fördern.
Unserer Verpflichtung folgen...
Dank solcher Einrichtungen können wir heute Windenergie als
Geschenk unseres Schöpfers nutzen. Diese Anlage vermeidet eine
Verschwendung von 2 Mio. kWh pro Jahr, führt diese Energie Industrie
und Haushalten zu und kann fast 500 4-Personen-Haushalte mit Energie versorgen.
Keine Angst!
Die Anlage hat auch den Orkan „Lothar“ am 25. Dezember 1999
tadellos überstanden. Bei länger andauernden Windgeschwindigkeiten
über 25 m/sec (90 km/h) wird sie automatisch abgeschaltet. Dies
geschieht durch verdrehen der Flügel in die Segel-Stellung. Auf diese
Weise wird die Anlage auch zur Wartung stillgesetzt.
Freuen Sie sich mit uns
- über diese gelungene Ingenieurleistung,
- über die uns vom Schöpfer zur sinnvollen Nutzung anvertrauten
Naturkräfte.
- dass es heute gelingt auf diese schöne und umweltfreundliche Weise
Werte zu schaffen
- und damit unserer Gesellschaft zu dienen!
Windwin GmbH & Co KG 72631 Aichtal bei Stuttgart, Tel. 07127 599 302

Dipl.- Ing. Karl Schlecht
Vorsitzender der Aufsichtsräte Putzmeister AG, AME-AG, KS Stiftungen.
GF der windwin KG
www.karl-schlecht.de
wc 03036 |