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Das Projekt Bispovento
liegt etwa 3 km nordwestlich des Ortes Vila do Bispo an der windreichen Südwest-Spitze
Europas, in der Nähe von Capo Sao Vicente (16 km) und Sagres (10 km).
Dort
produzieren seit Juli 1998 vier Windräder Enercon E 40 jeweils bis zu
500kW sauberen Strom. Ca. 4,5 Mio kWh im Jahr, d.h. pro
Anlage im Normaljahr ca. 1,1 Mio. kWh.

1997/98
Beginn des CINER-Projektes
Die schwach
entwickelte, elektrische Energieversorgung an der Südwest-Spitze
Portugals wurde vom wachsenden Touristenstrom an der Algarve zusehends
belastet. Zusätzlich speist der Windpark am Ende einer "dead
end"-Stromleitung in das portugiesische Netz ein. Davon ausgehend
wurde am windreichen Standort Vila do Bispo folgendes Konzept geplant, das
unter dem Projektnamen CINER (Centro de Investigacao de Energias
Renovaveis, Center of Investigation for Renewable Energies) genehmigt
wurde:
1.
4 Windkraftanlagen Enercon E-40 (2,0 MW)
2.
Photovoltaik-Anlage (100 kW)
3.
Wasserstoff-Generation als Speichermedium für elektr. Energie
4.
Gasgeneratoren (2x 230 kW auf Propan/Wasserstoff-Basis) zur
permanenten Grundlastsicherung von 200-400 kW Stromerzeugung
5.
Brennstoffzellen zur Stromerzeugung unter Verwendung des zuvor
erzeugten Wasserstoffs (280 kW) zur Grundlastsicherung und
Spitzenstromerzeugung (Einspeisung in den bedarfsreichen Hochtarifzeiten)
Das Forschungszentrum
auf der Hochebene des Vale dos Cavalos sollte sowohl von der
Algarve-Universität als auch anderen Instituten genutzt werden, um die Möglichkeiten
einer nachhaltigen Energieerzeugung für Portugal zu erforschen und
gleichzeitig mit garantierter Stromeinspeisung das öffentliche Netz stützen.
Aufgrund diverser
Probleme waren von diesem Projekt bis 2002 nur die vier
Enercon-Windkraftanlagen realisiert worden.
Mit der Übernahme der
UEP und der 100%-Tochter
UEER in 2002 durch den
Windenergieanlagen-Hersteller Fuhrländer AG und in 2003 durch die windwin
wird das frühere Konzept aufgegriffen.
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